Der 1953/54 in Zadel amtierende Pfarrer Schüttoff rief die Bläserchorarbeit in der Kirchgemeinde ins Leben. Er begann damals
mit einem Quartett, bestehend aus einer Trompete, Flügelhorn, Tenorhorn und Zugposaune. Er selbst spielte das Flügelhorn.
Hervorgehend aus dem Briefwechsel mit der Sächsischen Posaunenmission schrieb er im April 1954 an diese folgende Nachricht:
"Der erste Versuch nach der Gründung eines Aufbauchores ist mißglückt... Sie wollen darum bitte unseren Chor als nicht
bestehend betrachten..."
1959 wurde die Chorarbeit von Pfarrer Neumann neu begonnen. Von da an bestand eine kontinuierliche Chorarbeit bis 1975. Von
1975 bis heute gibt es in der Geschichte des Zadeler Bläserchores einige Lücken.
Seit 1998 ist der Chor wieder in festen Händen. Er besteht aus fünf Trompeten, Altposaune, Tenorposaune, Tenorhorn und zwei
Bassposaunen. Das Repertoir umfasst die geistliche sowie die populäre christliche und weltliche Musik. Höhepunkte in jedem
Jahr sind die Gottesdienste zu Ostern, Pfingsten, Ewigkeitssonntag, Kirchweihfest und Weihnachten. Der Bläserchor spielt zum
Himmelfahrtsgottesdienst auf Schloß Proschwitz ebenso wie zu Johannis auf dem Zadeler Friedhof. Zu Musiken in der Kirche
Zadel sind wir ebenso mit von der Partie wie beim Singen unter der Linde.
Ein Zitat von G. Bernhard Shaw:
Das Schädliche an Blechblasinstrumenten liegt darin, dass sie die Lungen stärken und somit das Leben der Menschen
verlängern."
Wenn das nicht ein Grund ist, mit von der Partie zu sein?
Unsere Proben finden immer Mittwoch um 19 Uhr im Pfarrhaus statt. Herzliche Einladung zum Lungentraining!