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Willkommen im zentralen Pfarrdorf unserer Kirchgemeinde!

Anmutig und imposant auf Granitfelsen gelegen, können Sie vom Elbtal aus unsere St. Andreas-Kirche sowie Teile des ehemaligen Kammergutes erblicken, wenn Sie die B6 zwischen Meißen und Zehren befahren oder sich aus dem Raum Lommatzsch/Riesa der Gemeinde Diera-Zehren nähern. Einen ganz anderen Blick hat man quasi vom "Landesinneren" auf die manchmal an die Toskana erinnernde Gegend, zum Beispiel vom Golkwald aus. Malerisch gelegen der Winzerhof Golk, wo die Aussicht von der Terasse leicht vergessen lässt, dass man dort auch gut essen und Wein trinken kann.

In den späten 90ern des vergangenen Jahrhunderts hat sich ein zeitweiliger Bewohner hier so wohl gefühlt, dass er sogleich ein Lied erfand, das "Zadellied". Sie können es hier auf unserer Dorfseite anhören. Gerd Härchen: Falls Du unsere Seite aus dem fernen Niedersächsischen lesen solltest: Viele Grüße von Deinen Zadelern!

Ausführende: "Zweytakt" Gerd Härchen | Song: "Zadellied"


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Es lohnt sich, Zadel aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten aber selbstverständlich erst recht, unsere Dörfer zu besuchen: Am besten entlang des Elberadweges. Pensionen laden zu längerem Verweilen ein, die Nähe zu Meißen, Dresden, Freiberg und Moritzburg macht unsere Gegend zu einem touristischen Herzstück und Magneten Sachsens.

Schon seit dem 11. Jahrhundert ist der Weinbau in unserem Dorf nachgewiesen. "Jeder Tropfen Wein bedeutet einen Tropfen Schweiß". Doch nach dem Fleiß folgt der Preis: Die Freude am geselligen Beisammensein! Beim Singen unter der Linde oder im Steinbruch, beim Schützenfest im Herbst oder dem Plätzchenwettbacken und -essen. Gerade im Advent wächst die dörfliche Gemeinschaft, die keinem verwehrt wird.

Weinbau ist in Zadel auch heute wieder erlebbar, im wahrsten Sinne des Wortes. Im Ortskern ist vor einigen Jahren das Weingut Schloss Proschwitz "Prinz zur Lippe" in ein altes Gehöft eingezogen. Modernste Kellereitechnik und historisches Ambiente lassen sich hier bestaunen. Dass unser Elbwein anderen Weinen in nichts nachsteht, kann man hier täglich zwischen 10 und 18 Uhr testen.

Ebenso täglich geöffnet ist unsere St. Andreas-Kirche zur Besichtigung und inneren Einkehr. Die Gottesdienstzeiten und kirchenmusikalischen Veranstaltungen lassen sich hier auf der Website im Forum nachlesen. Wer eine Predigt verpasst hat, kann diese ebenfalls im Forum nachlesen.

In diesem Sinne grüßen wir Sie und freuen uns darauf, Sie als Gäste in Zadel zu empfangen!

Ihr Pfarrer Dietmar Pohl und die Dorfgemeinschaft Zadel

Heimatverein Zadel - für Dorf und Gemeinschaft

Im April 1974 erfolgte der Zusammenschluss der drei Gemeinden Diera, Nieschütz sowie Zadel zur Großgemeinde Diera. Mit dieser Vereinigung endeten die Dorffeste in den einzelnen Ortsteilen, und es wurde von diesem Zeitpunkt an nur noch ein zentrales Fest in Diera veranstaltet.

Nach der Wende fanden sich im Sommer 1990 mehrere Zadeler Bürger zusammen, um sich Gedanken über die kulturelle Entwicklung in Zadel zu machen. Dabei wurde die Idee geboren, in Zadel wieder ein Dorffest zu organisieren. Spontan entschieden sich die Teilnehmer auf das zweite Wochenende im September. Bis heute hat sich am Termin des Dorffestes nichts geändert. Allerdings wurde es auf Grund der Jahrhundertflut im Jahr 2002 nicht gefeiert. Allen Unwettern und Unbilden zum Trotz wird Zadel aber auch die nächsten Jahrzehnte an dieser Tradition festhalten.

Am 14. und 15. September 1990 fand dann unser erstes Zadeler Dorffest statt. Ein, nun ehemaliger, Zadeler Schüler der damaligen Bertold-Brecht-Oberschule Zadel hat dazu einen kleinen Bericht geschrieben, hier daraus ein kleines Zitat:

"Wir hörten ein Waldhorn erklingen. Alle Kinder und Erwachsenen liefen hin. Heike Gärtner blies das Horn. Danach hielt Wolfgang Frohberg eine Rede. Zum Schluss seiner Ausführungen erklärte er das Dorffest zu eröffnet."

Alle waren gespannt, wie es verlaufen wird. Es gab damals schon das Glücksrad, die Malstraße sowie die Kletterstange. Auch die beliebte Kaffeestube stellte damals einen festen Bestandteil dar. Natürlich wurde auch der erste Schützenkönig geehrt.

Beim zweiten Dorffest im September 1991 ging alles schon "profihafter" zu als beim ersten Fest. Diesmal gab es ein richtiges Zelt über dem Kopf. Im Vorjahr war es nur ein großes Partyzelt. Könnt ihr Zadeler euch noch an das Eintrittsgeld erinnern? Jeder Festbesucher musste über eine Dezimalwaage gehen. Nach dem Körpergewicht richtete sich der Eintrittspreis. Heute ist Eintrittsgeld tabu.

Im Jahr 1991 wurde auch damit begonnen, über Einnahmen und Ausgaben ordentlich Buch zu führen. Die Kaffeestube hatte damals schon einen stolzen Umsatz von 112,00 DM! Beim Vogelschießen wurden 331,00 DM eingenommen, im Jahr 2000 betrugen die Einnahmen schon ca 1.000,00 DM.

Nach diesem zweiten Dorffest gab es ganz konkrete Vorstellungen über die Gründung eines Vereins in Zadel. Er sollte sich Heimatverein nennen. Erklärtes Ziel war, das kulturelle Leben im Dorf wieder aufflammen zu lassen. Über ein Wappen für den Heimatverein wurde nachgedacht, welches das Typische von Zadel enthalten sollte. Entschieden wurde für die Darstellung des Kirchturmes sowie einer Traube als Symbol des Weinbaus in Zadel.

Am 4. November 1991 trafen sich Bürger der Ortsteile Zadel und Kleinzadel zur Gründung des "Heimatverein Zadel". 11 Personen waren anwesend, es wurden der erste Vorsitzende sowie vier weitere Vorstandsmitglieder gewählt. Für alle Teilnehmer war das ein historischer Moment. Der "Heimatverein Zadel e.V." war gegründet. In den nächsten Tagen und Wochen kamen immer neue Mitglieder dazu. Heute gehören immerhin ca. 65 Zadeler und Kleinzadeler dem Verein an.

Im Dezember 1991 wurde die erste Weihnachtsfeier abgehalten und noch heute stellt diese einen festen Bestandteil in der Jahresplanung dar. Seit nunmehr vielen Jahren wird dabei die beste Plätzchenbäckerin gekürt und dieser Wettstreit ist mit einem beliebten Wanderpokal verbunden.

Im Frühjahr 1993 wurde das erste Weinblütenfest im Kleinzadeler Steinbruch gefeiert. Daraus ging dann das Singen unter der Linde bzw. im Steinbruch hervor, welches auch immer gut und gerne besucht wird.

Im Jahr 1994 wurde über die Einrichtung eines Heimatmuseums diskutiert. Das Grundstück, welches bis dahin durch die Familie König bewohnt war, wurde von der Gemeindeverwaltung für das Museum zur Verfügung gestellt. Dank der Unterstützung durch die Gemeinde und der lobenswerten Initiative der Mitglieder des Heimatvereines Zadel konnte 1995 die Begegnungsstätte eröffnet werden. Mit der Schaffung dieser Einrichtung, gedacht zur Pflege des ländlichen Brauchtums, gewann der Verein ein neues Profil und übernahm damit natürlich auch größere Aufgaben.

Ein weiterer wichtiger Höhepunkt des Vereinslebens waren die Feierlichkeiten zum Jubiläum "800 Jahre Weinbau in Zadel" im September 1995. Diese stellten für den Heimatverein Zadel e.V. eine unwahrscheinlich große Herausforderung dar, welche Dank der vielen einsatzbereiten Helfer hervorragend gemeistert wurde. Alle Dorfbewohner und Gäste feierten eine Woche lang. Den Auftakt bildete damals das Erntedankfest in der St. Andreas-Kirche, es fand das Singen unter der Linde statt, da war ein Lagerfeuer. Mit der Sächsischen Weinkönigin Anke I. erlebten wir eine wunderbare Weinprobe und anschließend einen zünftigen Schützen- und Sportlerball.

In den folgenden Jahren bemühte sich der Heimatverein Zadel e.V., das Vereinsleben noch vielseitiger zu gestalten. So wurden z. Bsp. andere Begegnungsstätten in Niederau, Zabeltitz und Schleinitz besucht sowie Vorträge organisiert. Mitglieder des Heimatvereins Zadel waren beim historischen Verein der Partnergemeinde Leutenbach zu Gast und konnten dort neue Erfahrungen für die eigene weitere Arbeit in Zadel sammeln. Darauf hin erfolgte ein Gegenbesuch der Leutenbacher, welcher vom Heimatverein Zadel mit goßer Freude und Interesse aufgenommen wurde.

In der Zeit Vom 6. bis 11. Juni 2001 folgte ein weiterer, bedeutsamer, Höhepunkt im Vereinsleben: Der 925. Jahrestag der Entstehung des Ortes Zadel. Am 6.6.01, dem ersten Tag der Festwoche, wurde in der St. Andreas-Kirche ein Festgottesdienst gehalten, anschließend fand man sich zum geselligen Frühschoppen ein. Das Singen im Steinbruch sowie der Streifzug durch die Geschichte Zadels an den Folgetagen wurde von den Teilnehmern und Gästen sehr gut angenommen, ebenso die Wanderung durch die Zadeler Weinberge mit Weinprobe vor Ort. Mit einem bunten Markttreiben, Puppentheater und Kaffeetrinken sowie Familientanz im Festzelt fand diese ereignisreiche Woche am 11.6.03 ihren Abschluss.

Weitere Meilensteine im Vereinslebens:

Im Jahr 2001 wurde durch die damalige Landrätin, Frau Renate Koch, die Orientierungstafel zur Gemeinde im Heimatmuseum enthüllt. Seit 1998 wird bei den Dorffesten das "Winzermädchen zu Zadel" gewählt. Unser Chor unter seiner erfahrenen Leitung ist nicht nur in unserer Gemeinde, sondern auch weit über deren Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Letzteres belegen die vielen gewünschten Auftritte. Seit vielen Jahren beteiligt sich der Heimatverein Zadel e.V auch am Großwandertag der Vereine, welcher vom Gebirgsverein in Nieschütz ins Leben gerufen wurde. Dieser Wandertag hat dazu beigetragen, dass die drei Vereine in Diera, Nieschütz und Zadel seit langer Zeit noch besser zusammenarbeiten.

Wenn jemand von den Bewohnern aus dem Dorf noch etwas nichtkommerzielles Material hinzuzufügen hat zum Thema Zadel - gerne her damit! Wir arbeiten es gerne ein.

Barockdame
Barockdame
Diera

Nieschütz

Zadel
Erholungsplätze
Erholungsplätze
Gerd Härchen
Gerd Härchen
Katrin Friemel
Katrin Friemel vom Heimatverein
Gemeinsam schaffen
Gemeinsam schaffen
Schützenkönig G. Miethe
Schützenkönigin 2003 Gunda Miethe
Schützenfesthochzeit
Schützenfestheirat 2003 Carmen u. Jörg Düring
Faßanstich Schützenkönig
Faßanstich amtierender Schützenkönig

Jörg Düring, Am Sand 10, 01665 Nieschütz (C) 2007